Sonntag, 30. November 2008

Verkorkster Advent für Elstern-Mädels

Anstatt Kaffee und Zimtkekse mussten die Spielerinnen mit Magerkost vorlieb nehmen. 2:3 hieß es am Ende gegen Tabellennachbar SuS Timmel aus Ostfriesland, der damit seinen Vorsprung zu 85 auf 4 Zähler ausbaute und auf Platz 3 kletterte. Bergedorf rutschte hingegen auf Sechs.
Schon nach 6 Minuten gingen die Gäste nach einer Ecke in Führung. Und es sollte noch schlimmer kommen. Begünstigt durch passives Abwehrverhalten erhöht Timmel in Minute 17 auf 2:0. Erst jetzt tauen die Elstern-Mädels auf, erwachen aus dem Kollektivschlaf. Besonders Albrecht und Pohlmann pushen nach vorne. Die Belohnung sollte nicht lange auf sich warten lassen. Ein langer Ball nach vorne landet bei Kapitänin Albrecht, die nicht lange fackelt und in Ribery-Manier erst die Timmeler Abwehr und dann die Torfrau stehen lässt. Sehr sehenswerter Treffer zum Anschluss.
Bergedorf, beflügelt vom Erfolgserlebnis, versucht das Heft in die Hand zu nehmen. So ganz will es aber nicht gelingen und so gehen Spieler und eingefrorene Zuschauer mit einem Rückstand in die Pause. Letztere füllen das Vereinsheim. Brigittes Kocher muss daher Überstunden einlegen. brrr.
Erfrischend kommen die in rot-schwarz gekleideten 85-Spielerinnen aus der Kabine und gehen entschlossen zu Werke. Die Chancen häufen sich und in der 64. Minute darf Stadionsprecherin Irena Troscheit wieder den Knopf der Beschallungsanlage drücken. "Schwarz und weiss, wir stehn auf Eurer Seite" - hallt es durchs Rund. Dafür gesorgt hatte Sabine "Biene" Grelck, die nach einer Pohlmann-Flanke einschob.
Nun ist 85 am Drücker und drängt auf das Siegtor. U.a. wird aus ca. 12 Metern frei eine Hundertprozentige vergeben. Die Offensivbemühungen der Elstern führen zwangsläufig zu mehr Freiräumen für die Gäste. Diesen wissen sie auch klug auszunutzen. in der 74. Minute (?) treibt die agile Nr. 12 den Ball nach vorne. Der erste Versuch landet noch an der Querlatte, den zweiten versenkt der SuS jedoch zur erneuten Führung.
Ein Schlag ins Gesicht für die Elstern, die sich fortan weiter bemühen und um ein Haar noch zum Ausgleich kommen. Der Ball geht aber rechts am Tor vorbei.
Die nächste Chance, eine Fussball-Kerze aufbrennen zu lassen, haben die Elstern-Mädels schon nächsten Sonntag. Um 11 Uhr treten sie an den Sander Tannen gegen den TSV Nahe an.

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