Sonntag, 26. Oktober 2008

Dunkle Wolken über Bergedorf - maues 1:1 gegen den SCE

Spielbeginn öffneten sich die Himmelsschleusen. Erst nur minimal, dann immer weiter. Das dieses "Schietwetter" am ende sinnbildich für das Punktspiel gegen Egenbüttel stehen sollte, wusste bis dato noch niemand. Auch gut so, denn sonst hätten einige der 222 Zuschauer bestimmt schon vor Ablauf der 90 Minuten ihren Hut bzw. Schirm genommen und den Heimweg angetreten.
Obwohl die erste Hälfte noch ganz passabel war. Onur Ulusoy, für den am Oberschenkel verletzten Nadj in der Startelf, hatte die erste Elsternchance nach gut 6 Minuten. Auch Toksöz hatte eine weitere Möglichkeit aus der Ferne. Insgesamt merkte man "85" dennoch eine gewisse Unsicherheit an. Kein richtiger Drang nach vorne und kein konsequentes Spiel über die Außen waren die Folge. Von den Gästen aus Egenbüttel gabs bisher nichts zu vermelden. Und das sollte vorerst auch so bleiben.
Fast schien es so, als würden die Elstern ihre Feldüberlegenheit nicht in Zählbares unwandeln können, bis zur 43.Minute (ca.). Der eingewechselte Kunkel legt im Strafraum schön auf Reincke quer, der keine Mühe hat einzuschieben. Die Erlösung ?

Nein, denn anstatt auf die Entscheidung zu drängen, nimmt "85" in der zweiten Hälfte den Fuß vom Gas. Nur vereinzelte, halbe Torchancen, stattdessen viele Fehlpässe, kein Druck oder Aggressivität zu spüren. Solange Egenbüttel keine Versuche unternahm, Kapital aus der schlappen Spielweise der Elstern schlagen konnte, schien die Rechnung aufzugehen. Dumm nur, dass der SCE sich zum Ende hin aber anders entscheidet und vermehrt Druck aufs Gehäuse von Christoph Werth ausübt. Savelberg (?) und Martens müssen auf der Linie retten. Und es kam, wie es kommen musste: Ausgleich in der 93. Minute, die Bestrafung für die unkonsequente Elstern-Spielweise. Schmerzhafter konnte es nicht kommen, zumal das Tor aus abseitsverdächtiger Positiion fiel.
Dementsprechend ruhig fiel die Stimmung nach dem Spiel im Pressekonferenzraum aus. Nach 4 Spielen ohne Sieg scheinen sich die dunklen Wolken über den Sander Tannen festzusetzen. Aber wie heißt es so schön: Auf Regen folgt Sonnenschein! (bei unseren Gästen folgte heute in der Tat für K. Meyer der Tim Sonnenschein) - Am besten schon nächsten Samstag in Curslack! COME ON YOU MAGPIES !
Mirco Langen wird nächste Woche wahrscheinlich wieder den Kasten hüten. "Zum Glück ist nur der fordere Zeigefingerknochen gebrochen," erklärt Mirco zuversichtlich.

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