Mittwoch, 28. Mai 2008

Ein halbes Leben für „85“ – Danke, Daniel Glogowski !!!


Da kann selbst ein Otto Rehhagel nicht mithalten. Was Vereinstreue angeht, macht Daniel Glogowski so schnell keiner was vor. Nach 21 (in Worten: einundzwanzig) Jahren gibt Daniel Glogowski den Trainerposten der zweiten Herren ab. Vorher spielte Glogowski schon als „knüppelharter“ Verteidiger jahrelang für die Elstern. Die Gegenspieler fürchteten sich vor den berüchtigten Grätschen und er war der legitime Vorgänger von Sven Pinz, der auch kaum ein Spiel ohne Gelbe Karte auskam. Höhepunkt Glogowskis Spielerkarriere war natürlich 1982 das legendäre Pokalspiel gegen Bayern München. Als Trainer führte Daniel die Zweite ganz schnell von der Kreisklasse in die Bezirksliga und zu einem Pokalsieg. Spieler wie Stefan Schraub, Brudler, Thieke, Daube (die Reihe könnte unendlich fortgeführt werden) gingen durch seien Fittiche. Vielleicht die spielerisch stärkste Truppe hatte er letzte Saison beisammen. Wenn nicht in der Endphase der Saison paar Spieler bei der Ersten hätten aushelfen müssen, wäre sogar der Aufstieg in die Landesliga geglückt. So gut es letztes Jahr lief, so ging in dieser Saison „alles in die Hose“ und Glogowski stieg zum ersten Mal in seiner Trainerlaufbahn ab.

Letzte Woche haben seine alten Weggefährten – so wurde es ausführlich in der Bergedorfer Zeitung geschildert - allen voran Ralf Siebke und „Buffi“ Muruzach (aber auch Rüdiger Schwarz) Glogowski mit einem Vorwand in ein Bergedorfer Lokal gelockt und dann zünftig seinen Abschied gefeiert.

Auch wenn offenkundig die Misstöne zwischen Erster und Zweiter Mannschaft in den letzten Jahren lauter wurden : DZIEKUJE Daniel Glogowski . Dieser Dank geht auch an seinem Co-Trainer J. Kleinowski, der auch aufhört. Hoffentlich kann man beide auch weiterhin an den Sander Tannen hin und wieder entdecken.

(Leider haben wir kein Foto von D.G., so dass wir die Landesfarben seiner Heimat voran gestellt haben)

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