Sonntag, 6. November 2011

Endlich ein Big Point! Elstern siegen verdient gegen Altona 93

Die Versuchung war zu groß. Zur Halbzeit haderten nicht wenige eingefleischte Elsternfans (der Schreiber dieser Zeilen auch) mit dem Fußball-Schicksal. Trotz gutem Spiel nach vorne und wieder einigen glasklaren Torchancen, lag man 0:1 hinten. Sollte wieder so ein wichtiges „Weichenstell-Spiel“ verloren werden?
Es sah so aus. Altona schien, obwohl wirklich nicht überzeugend, die drei Punkte irgendwie einheimsen zu können. Eine schöne Ecke reichte, um den kopfballgefährlichen Clausen jubeln zu lassen. Völlig ungehindert wuchtete er das Leder aus 8 Metern in die Maschen. Zuvor hatte Altona höchstens durch Leithold eine halbe Möglichkeit zu einem Tor. Ganz im Gegensatz 85: viermal lag der Torjubel auf den Lippen. Doch in der Reihenfolge Landau, Sobczyk, Bugrov und Schmer scheiterten am Pfosten oder verfehlten das Tor nur um Haaresbreite.
Nach dem Gegentreffer schien Altona, Gegner und Spiel in den Griff zu bekommen, ohne aber entscheidend nachzusetzen. Kläglich wurde eine Überzahl ins Abseits verspielt. War man sich zu sicher, dass 85 so weiter macht und kein Tor mehr erzielen wird?
Da haben die Dittberner-Jungs aber die Rechnung ohne den Brown gemacht. „Isi“ zeigte es seinen Offensivkollegen, was Entschlossenheit bedeutet. Nachdem Sobczyk fair ein Kopfballduell gegen AFC-Keeper-Oldie Hinz gewann, wurschtelte Brown irgendwie den Ball ins Tor.
Ishmael , du bist ein Fußballgott!
Nach diesem Treffer 85 wieder mit gekonnt vorgetragenen Schnellangriffen. Sechs Minuten nach dem Ausgleich setzte Oliver Ioannou rechts an der Außenlinie entscheidend nach. Er spielte den Ball in den Rücken der Abwehr. Über eine weitere Station gelang der Ball zu Alexey Bugrov. Der ehemalige Altonaer nahm sich die Zeit und schaute und zirkelte dann den Ball unhaltbar aus 18 Metern in den Winkel. Ein sehr schönes Tor, das hoffentlich AFC-Fan „Elbsohn“ auf Video festgehalten hat.Spiel gewendet.
Nun auf einmal schaltete 93 um. Teilweise setzten sich die Gäste in der Elsternhälfte fest, ohne aber entscheidend vor das Tor zu kommen. Alle hohen Bälle köpfte meist Brown heraus.
Brenzlig wurde es noch mal 10 Minuten vor dem Ende.
Trainer Olaf Poschmann spielt immer scheinbar notgedrungen vabon. Sein Sechser Roman Schmer steht in fast jedem Spiel vor einer Gelb-Roten-Karte. Herausnehmen oder Augen zu und durch?
Meist entscheidet sich Poschmann für die letzte Variante und muss dann die letzten Minuten zu zehnt zittern.
Egal, es ging ja wieder gut. 85 gewann verdient ein wichtiges Spiel und zeigte einmal mehr, wie spielstark die Truppe doch ist. So konzentriert die nächsten beiden Spiele in Halstenbek und zuhause gegen Rugenbergen angehen- tja, dann winkt zumindest ein Platz auf dem Hallenparkett in Alsterdorf und würde für das Jahr 2012 eine blendende Ausgabgspostion verschaffen. Würde...
So sah hafo.de das Spiel
Spielbericht fussballhamburg

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