Sonntag, 29. März 2020

Die Elstern – Fußball im Amateurbereich Saison 1986 / 87 (von Hans-Martin Lippold)


Die Spielzeit 1985 / 86 nahm für die Vertreter des HFV kein gutes Ende.
Die Amateure des HSV schlossen die Aufstiegsrunde zur Amateuroberliga mit einem Punkteverhältnis von 5:7 Zählern hinter der Spvg. Göttingen und dem Bremer SV auf dem dritten Rang ab. Nicht besser erging es Vizemeister SC Norderstedt . Hinter dem SV Atlas Delmenhorst und dem VfR Osterode reichten 5:7 Punkte auch nur zum dritten Platz in der Gruppe. So blieben beide Vertreter der Verbandsliga Hamburg erhalten.

Vorstellung der Neulinge
Da zu allem Überfluß mit dem SV Lurup ein Hamburger Verein die Amateuroberliga verlassen mußte gab es für die Spielzeit 86 / 87 nur zwei Aufsteiger aus den Landesligen. Dies waren der FTSV Rasensport Elmshorn und der Barsbütteler SV.
Keimzelle der Elmshorner Rasensportler ist der 1860 gegründete Elmshorner MTV. Unzufriedene Mitglieder gründeten daraufhin im Jahre 1890 die Fußballabteilung im Arbeiterbildungsverein Elmshorn. Hieraus entstand 1895 die FREIE TURNERSCHAFT ELMSHORN. Im Jahre 1920 ging daraus der eigenständige VfR Elmshorn hervor. Eine Fusion mit der FREIEN TURNERSCHAFT ELMSHORN führte 1923 zur Freien TSVg 1890 Elmshorn. Diese wurde 1933 wie auch andere der Arbeiterbewegung entstammende Vereine aufgelöst. Am 3.5.46 erfolgte die Neugründung der Freien TSVg 1890 Elmshorn. Deren Fußballabteilung nahm unter der Bezeichnung Rasensport Elmshorn am Spielbetrieb des HFV teil. Der sportliche Werdegang der Rasensportler darf als abwechslungsreich bezeichnet werden. Der Start in die Saison 1946 / 47 fand in der untersten Spielklasse ( B-Klasse Hamburg, A-Klasse Hamburg, Kreisklasse, 4. Liga ) statt. Unterbrochen von zwei Spielzeiten ( 48/49 und 49/50 ) in der dritten Liga (1. Klasse Hamburg, Bezirksklasse ) stiegen die Rasensportler 1953 wieder in Liga drei, nun Verbandsliga genannt, auf. 1955ging es für ein Jahr in Hamburgs höchste Spielklasse ( Amateurliga, 2. Liga ). Nach einem Jahr mußten die Rasensportler wieder in die dritte Liga zurückkehren. Nach zwei Jahren Wiederaufstieg in die Amateurliga Hamburg (2. Liga ). Diese mußten die Rasensportler am Ende der Saison58/59 wieder verlassen. Der Aufenthalt in Liga drei währte zwei Jahre bis Raspo erneut den Aufstieg in Liga zwei schaffte. Nach drei Jahren ging es wieder eine Etage tiefer in Liga drei. Diese wurde nach einer Spielklassenreform auf DFB – Ebene zur 4. Liga und als die drei Parallelstaffeln zu zwei Staffeln zusammengefaßt wurden waren die Rasensportler nur noch fünftklassig,. Drei Jahre in Liga fünf wurden 1973 abgelöst mit dem Aufstieg in Liga vier die nach einer erneuten Reform der Spielklassen zur Liga fünf wurde. In der Saison 76/77 waren die Rasensportler wieder in Liga sechs angekommen. Dem schloß sich der nächste Abstieg, diesmal in Liga sieben, an. Das Ende der Talfahrt war erreicht. Fünf Jahre in Liga sechs ( Bezirksliga ) wurden abgelöst von drei Jahren Landesliga ( Liga 5 ) bis am Ende der Saison85/86 die Qualifikation zum Hamburger Oberhaus gelang.

Zum besseren Verständnis der Spielklassenbezeichnungen und deren hierarchischer Einordnung ist dem Anhang zudiesem Bericht eine entsprechende Übersicht beigefügt.
Der andere Aufsteiger, der Barsbütteler SV wurde am 1.11.48 gegründet und fand seine sportliche Heimat zunächst im Schleswig-Holsteinischen Fußballverband. Es war dem Verfasser leider nicht möglich über diese Zeit Informationen zusammenzutragen und den sportlichen Werdegang nachzuzeichnen. 1958 spaltete sich die zweite Fußballmannschaft ab und trat als SC Willinghusen im Bereich des HFV in der Kreisklasse Staffel 3 zum Punktspielbetrieb an. 1980 erfolgte die Eingliederung des Barsbütteler SV in den HFV mit der Einstufung in die Bezirksliga Staffel Ost. Am Ende der Saison 80/81 verließ der Barsbüttler SV diese Spielklasse in Richtung Landesliga Hansa. Nach fünf Jahren mit Platzierungen im Mittelfeld wurde am Ende der Saison 85/86 mit fünf Punkten Vorsprung vor dem SC Condor der Titel errungen und der Aufstieg in die Verbandsliga sichergestellt.

Vorschau auf die kommende Spielzeit
Leider kann auch in diesem Bericht – wie schon bei den vorigen Notizen – nur sehr wenig über Spielerwanderungen und Trainerwechsel berichtet werden. Der „große“ Fußball hat in den Medien eindeutig Vorrang. Immerhin bietet das HAB einen informativen Blick auf die kommende Spielzeit. Wenig überraschend sieht das HAB die Amateure des HSV sowie den SC Norderstedt ganz vorne in der Tabelle, auch der VfL Pinneberg erfreut sich einer hohen Wertschätzung. Spieler mit Bundesligaerfahrung – Peter Hidien und Jürgen Stars – können eine wirkungsvolle Verstärkung für die Pinneberger Mannschaft sein. Auch der Meiendorfer SV und der FC Süderelbe werden im HAB hoch gehandelt. Gespannt war man auf den SV Börnsen. Trainer Peter Rohrschneider hat einen drastischen Umbruch durchgeführtund sich von zwölf Spielern getrennt. Ob elf Neuzugänge dies kompensieren können bleibt abzuwarten. Schwere Zeiten wurden dem SV Lurup vorausgesagt denn vom Oberligakader sind nur zwei Spieler beim SVL verblieben Eine Zeile aus der Saisonvorschau muß den Bergedorfer Fußballanhängern allerdings zu denken geben. Die Elstern wurden in den Kreis der Mannschaften eingeordnet die sich um den Klassenerhalt Sorgen machen müssen.Auf den Verlauf der Spielzeit 1986 / 87 durfte man sehr gespannt sein.

Start mit einem Auswärtssieg
Erster Gegner der Elstern war der Oberligaabsteiger SV Lurup. Aus der Oberligamanschaft der vergangenen Saisonwaren nur noch zwei Spieler übrig geblieben. Der SVL mußte also eine komplett neue Mannschaft auf das Spielfeld schicken. Zum Saisonauftakt fanden sich dreihundert Unentwegte an der Flurstrasse ein. Diese mußten mit ansehen wie in der 65. Minute ein Schuß von Nils Meyer den Weg in die Luruper Maschen fand.Dieser Treffer zum 1:0 für den ASV war gleichzeitig das Endresultat und bescherte den Elstern einen gelungenen Saisonstart.

In zwei Minuten war alles vorbei
Dreihundert Besucher haben an den Sander Tannen ein leistungsgerechtes Unentschieden zwischen dem ASV undder Viktoria Wihelmsburg-Veddel gesehen . Die Gäste gingen in der 35. Minute durch Blank in Führung doch der Ausgleich ließ nicht lange auf sich warten. In der 37. Minute war Detlef Wulff-Holdt mit dem Tor zum 1:1 erfolgreich. An diesem Ergebnis änderte sich nichts mehr und die Punkte wurden an den Sander Tannen geteilt.

Das Glück des Tüchtigen
Das sprichwörtliche Glück des Tüchtigen hatten die Elstern in Quickborn gepachtet denn in den letzten zwanzig Minuten wurden sie vom TuS Holstein ganz massiv unter Druck gesetzt. Ziel der Quickborner Bemühungen war – wie könnte es auch anders sein – eine Ergebniskorrektur. Nach fünfundfünfzig Minuten brachte nämlich Wulff-Holdt den ASV in Führung. Udo Goldenstein (TuS ) gelang in der 63. Minute der Ausgleichstreffer. Die erneute Führung des ASV durch John Rikkelmann beantworteten die Platzherrn mit einem energischen Schlußspurt. Da aber die besten Möglichkeiten nicht genutzt wurden blieb es beim 2:1 – Erfolg von Bergedorf 85 in Quickborn. Mit 5:1 Punkten standen die Elstern nach drei Spielen auf dem vierten Tabellenplatz.

Unerwarteter Erfolg
Der amtierende Meister der Verbandsliga zu Gast an den Sander Tannen, da werden die Amateure des HSV zu Recht auf den Favoritenschild gehoben. Es kam aber anders denn der ASV machte den Amateuren des HSV einen Strich durch die Rechnung und gewann vor fünfhundert Besuchern nach Toren von Wulff-Holdt und Olaf Poschmann mit 2:0. Ein unerwarteter Erfolg der den Elstern bei einem Punktestand von 7:1 einen Platz im Spitzentrio der Tabelle sicherte.

Schlappe in Alsterdorf
Mit einer großen Portion Optimismus im Gepäck traten die Elstern die Reise zum „Fastabsteiger“ der vorigen Saison, dem SC Sperber an Der Auftakt verlief für die Bergedorfer Mannschaft zunächst nach Maß. Andre Kassat brachte seine Farben in der 8. Minute in Führung und erweckte Hoffnungen auf den Fortbestand der guten Serie des ASV. Der erste Dämpfer kam in der 39. Minute als Emme ( Sperber ) den Ausgleich erzielte. Derselbe Spieler krönte seinen Arbeitstag in der 71. Minute mit seinem Treffer zum 2:1 für den SC Sperber. Das Drängen der Elstern auf den Ausgleich blieb ohne Erfolg. Im Gegenteil, dem SC Sperber gelang durch Buschmann in der 82. Minute das 3:1. Als dann noch Daniel Glogowski in der 85. Minute die rote Karte erhielt, konnte der SC Sperber das Resultat in der 87. Minute auf 4:1 erhöhen. Kein guter Tag für den ASV.

Entscheidung durch ein Eigentor
Unter der Woche gab es eine empfindliche 1:4 – Niederlage beim SC Sperber. Ob gegen den Gast, den VfL Pinneberg eine Wiedergutmachung gelingen konnte fand das Interesse von vierhundert Besuchern. Das 1:0 erweckte frohe Erwartungen auf den Rängen die aber in der 43. Minute durch den Pinneberger Ausgleichstreffer einen Dämpfer erhielten. Ein Eigentor von Olaf Poschmann zum 1:2 aus Sicht der Elstern machte alle Hoffnungen auf einen Punktgewinn zunichte. Es hätte auch noch schlimmer kommen können aber Frank Hense im Tor der Elstern wehrte in der 83. Minute einen Foulelfmeter ab.
Nach sechs Spielen 7:5 Punkte, gleichauf mit Barsbüttel und dem SC Sperber bedeuteten Platz sechs in der Tabelle. Beim SV Börnsen muß man sich fragen lassen ob man bei 1:11 Punkten und dem letzten Tabellenplatz zu Beginn der Saison den Kader den Erfordernissen der Verbandsliga entsprechend aufgestellt hat.

Duell ohne Glanz
Was waren das für Spiele in der Vergangenheit – Victoria gegen den ASV zog die Massen an und vierstellige Zuschauerzahlen waren die Regel. Nun – beide Teams waren im Niemandsland der Tabelle angekommen – lockte diese Paarung 348 Besucher an die Hoheluft. Kommentare zum Spiel konnte man dem HAB nicht entnehmen. Viel zu berichten gab es nicht, das Spiel endete 0:0.

Der Gast war überlegen
Es gab ein Wiedersehen mit Stefan Vonau. In der vorigen Saison noch in Diensten der Elstern trug er jetzt das Trikot der TSV Reinbek. Allerdings war er wie auch seine Sturmkollegen zur Wirkungslosigkeit verurteilt denn die Abwehr der Elstern war jederzeit Herr der Lage. Das Tor des Tages ging in der 16. Spielminute auf das Konto non Nils Meyer. Die Reinbeker waren vor 500 Besuchern an den Sander Tannen ein mindestens gleichwertiger Gegner,mußten aber ohne Punkte an den Mühlenredder zurückfahren.

Börnsen nahm (mal wieder ) die Punkte mit 
Enttäuschung an den Sander Tannen, aufatmen in Börnsen, das waren die Reaktionen nach dem Spiel. Es lief für den ASV absolut nicht nach Plan denn die Gäste gingen in der 23. Minute durch einen umstrittenen Elfmeter in Führung. Brunnecker war der Torschütze. Das 1:1 gelang Olaf Poschmann in der 50. Minute. Die Gäste – in der zweiten Halbzeit deutlich verbessert, gingen durch Vick in der 58. Minute in Führung. Diese Führung konnten die

Spieler aus dem Sachsenwald über die Zeit retten.
Die Leistung von Schiedsrichter Diekert ( Zeitstrafen für Sven Pinz, Nils Meyer und Daniel Glogowski ) fand insbesondere bei den Bergedorfer Zuschauern wenig Zustimmung. Am Ende des Tages belegten die Elstern den achten Tabellenplatz ( 10:8 Punkte ), der SV Börnsen feierte seinen ersten Saisonsieg und konnte den letzten Tabellenplatz an Holstein Quickborn weiterreichen.

Unerwarteter Sieg
 In Norderstedt beim Vizemeister der Vorsaison wartete eine schwere Aufgabe auf den ASV. Zwar nur zwei Punkte Rückstand auf den SCN, aber die Hausherrn waren der klare Favorit in dieser Partie. Mit einer defensiven Grundeinstellung gingen die Elstern in dieses Spiel, setzten aber immer wieder Nadelstiche in Richtung Norderstedter Hintermannschaft. Einen dieser Konter vollendete John Rikkelmann als er eine Minute vor Spielende den Norderstedter Torsteher überwinden konnte.
 Nach diesem 1:0 – Erfolg standen für den ASV 12:8 Punkte zu Buche. Dieser Punktestand führte den ASV auf den siebten Tabellenplatz. Beim ASV durfte man zufrieden sein. Zoran Balunovic, im Vorjahr noch die Nummer eins im Tor der Elstern konnte ganz offensichtlich nicht ertragen in der neuen Saison die Nummer zwei hinter Frank Hense zu sein. Aus Verärgerung über seine Situation kehrte er den Elstern mit unbekanntem Ziel den Rücken.

Teilerfolg gegen Meiendorf
 In der letzten Saison konnte sich der MSV gegen die Elstern alle vier Punkte sichern. Zwei Zähler verloren die Elstern am grünen Tisch und dann gab es noch eine 0:5 - Niederlage in Meiendorf. Auf den Ausgang der aktuellen Begegnung an den Sander Tannen waren sechshundert Besucher neugierig. Die sahen zunächst eine überlegene Meiendorfer Elf die in der 25. Minute durch einen Foulelfmeter in Führung ging. Aus dem Spiel heraus gelang den Gästen kein weiterer Treffer. Dies gelang aber den Elstern unmittelbar nach Wiederbeginn – Frank Jacobsen war in der 46. Minute mit einem Kopfball zum 1:1 erfolgreich. in der Folgezeit blieb den Elstern ein weiterer Torerfolg versagt und so blieb es bei einem letztlich verdienten 1:1 – Unentschieden. Meiendorf konnte mit diesem Ergebnis den zweiten Tabellenplatz behaupten, für die Elstern war mit 13:9 Punkten die Tabellenspitze in Sichtweite.
Zum Pechvogel des Tages avancierte der Reinbeker Nannschaftskapitän Olaf Ahrens. Im Heimspiel der TSV gegen den SC Sperber erzielte er zwei Tore. Das waren allerdings Eigentor, und zwar gegen Ex-Elster im Tor der TSV, Michael Sprang (siehe Titelfoto).

Verdienter Punkt in Blankenese
Eine Glanzparade von Torhüter Frank Hense rettete den Elstern in der Schlußminute einen Punkt bei Komet Blankenese. In der 37. Minute fiel durch Andre Kassat das 1:0 für die Elstern, dieses Resultat behielt bis zum Pausenpfiff Gültigkeit. Den Ausgleich für Komet besorgte in der 67. Minute von Appen. Die erneute Führung für den ASV ging in der 75. Minute auf das Konto von Detlef Wulff-Holdt. Den verdienten 2:2 Ausgleich für Komet schoß Friedrichs zehn Minuten vor dem Abpfiff. Im Tabellenkeler sendete der SV Börnsen ein Lebenszeichen an seine Nachbarn: Raspo Elmshorn wurde mit einer 0:5 – Niederlage nach Hause geschickt.

Strich durch die Rechnung
Wer einen Klassenneuling unterschätzt kann einen schweren Fehler begehen.So geschehen an den Sander Tannen beim Spiel der Elstern gegen Rasensport Elmshorn. Die Elstern brachten aus Blankenese einen Punkt mit und Raspo ging in Börnsen mit 0:5 unter. Da waren in einigen Köpfen zwei Punkte schon vor dem Spiel auf dem ASV –Konto. Die Gäste aus Elmshorn entpuppten sich als die spielbestimmende Mannschaft und gingen in der 41. Minute zur Verblüffung der Zuschauer durch Rathjen 1:0 in Führung. In der Halbzeitpause fand Trainer Wysotzki
die passenden Worte für seine Mannschaft und das Drängen auf den Ausgleich hatte Erfolg: Andre Kassat traf in der 59. Minute zum 1:1 In einem Spiel dessen Ausgang sich die Elstern ganz anders vorgestellt hatten trennten sich der ASV und Raspo Elmshorn leistungsgerecht mit 1:1. Von den weiteren Mannschaften des Heimatgebietes stand der Barsbütteler SV mit 12:14 Punkten noch am bestenda. Der SV Börnsen ( 9:17 Punkte ) und die TSV Reinbek ( 8:16 Zähler ) sehen harten Zeiten entgegen.

Sieg beim Neuling Neuling
SV Barsbüttel konnte den Elstern auf eigenem Platz zunächst einen gehörigen Schrecken einjagen denn in der 25. Minute gelang dem Neuling der Führungstreffer. Diese 1:0 – Führung konnten die Barsbütteler bis zum Pausenpfiff verteidigen. Nach dem Wechsel bekamen die Elstern Oberwasser und drehten die Partie. Andre Kassat gelangen in der 59. und 69. Minute die Tore zum 2:1 - Vorsprung. Die Elstern gestalteten dieses Spiel überlegen und gingen nach neunzig Minuten als verdienter Sieger vom Platz.

Strahlende Gesichter
Schicken wir diesen Zeilen einen Kommentar von Trainer Rainer Wysotzki voraus: Die Mannschaft hat gekämpft und endlich schnörkellos auf Sieg gespielt. Die so gelobten hatten zuvor den FC Süderelbe mit einer deutlichen 0:3 – Niederlage auf die Heimreise geschickt. Spielerische Substanz war bei den Gästen nur in Ansätzen erkennbar, der FCS lebte von seinem Kampfgeist. Fünfhundert Zuschauer sahen in der 16. Minute das 1:0 für den ASV durch Andre Kassat. Es dauerte bis zur 85. Minute ehe Niels Meyer auf 2:0 erhöhen konnte. Als in der Schlußminute Frank Jacobsen von Garbe ( FCS ) im Strafraum zu Fall gebracht wurde ließ sich Nils Meyer die Gelegenheit zum 3:0 nicht entgehen. Mit diesem Resultat konnten sich die Elstern zwei Punkte in der Tabelle gutschreiben lassen.
Nach Ablauf der Hinrunde standen die Elstern auf einem guten und von vielen Fachleuten unerwarteten fünften Tabellenplatz, vier Zähler hinter Tabellenführer Norderstedt. Auf dem achten Tabellenplatz fand man mit einem Punktestand von 14:16 den Barsbütteler SV im hinteren Mittelfeld, gefolgt von der TSV Reinbek mit 11:17 Punkten. Auf den Abstiegsplätzen müssen sich Börnsen und Quickborn große Sorgen machen. Die Überraschungsmannschaft ist der SC Sperber. In der Vorsaison konnten die Alsterdorfer mit nur 18 Pluspunkten aus dreißig Punktspielen gerade noch den Kopf aus der Schlinge ziehen, nun stehen sie mit 20 Punkten nach fünfzehn Spielen der Hinrunde auf einem ausgezeichneten dritten Tabellenplatz. Eine famose Hinrunde hat auch der Meiendorfer SV seinen Anhängern geboten, lediglich am ersten Spieltag gingen die MSV – Spieler als Verlierer vom Platz. Allerdings verhinderten sieben unentschiedene Spiele eine noch bessere Punktausbeute von 21:9 Zählern.

Start in die Rückrunde
Zum Start in die Rückrunde kamen 400 Besucher zur Anlage an den Sander Tannen um das Spiel des ASV gegen den Oberligaabsteiger SV Lurup zu sehen. Nach Toren von Nils Meyer ( 26. Minute ) und Andre Kassat ( 83. ) siegten die Elstern mit 2 : 0 gegen den SV Lurup. Mit nunmehr 11:3 Punkten aus den letzten sieben Spielen waren die Elstern auf dem vierten Tabellenplatz angekommen und hatten direkten Kontakt zur Tabellenspitze.
Andreas Roloff, seit sieben Jahren Stammspieler, wurde in dieser Saison nur sporadisch eingesetzt und kehrte den Elstern den Rücken. Sein neuer Verein ist Landesligist SV Rönneburg, wo auch sein Zwillingsbruder Mathias spielt.

Ende einer Serie
Es ist wie verhext aber Wilhelmsburg war auch schon in früheren Zeiten ein ganz harter Brocken für die Elstern. Egal ob einst Einigkeit Wilhelmsburg oder der WFV 09 – die Elstern taten sich immer schwer in Wilhelmsburg . Auch die TSC Viktoria Wilhelmsburg-Veddel machte an diesem Tag den Elstern das Leben schwer und war die bessere Mannschaft an der Landesgrenze. So führte dann auch ein Tor von Ratzki aus der 55. Minute zum hochverdienten 1:0 für die Viktoria.
Im Tabellenkellerhaben sich Börnsen, Lurup und Quickborn festgesetzt. Der Abstand zum rettenden Ufer beträgt 5 – 6 Punkte. Besonders in Börnsen wurde der Druck auf den Trainer immer stärker.

Chance vergeben
Gegen das Tabellenschlußlicht Holstein Quickborn hätte man die Scharte vom Vorwochenende ausmerzen können aber daraus wurde nichts. Schon im Hinspiel in Quickborn mußten die Elstern Schwerstarbeit verrichten um die Punkte an die Sander Tannen mitzunehmen. Konterfußball aus einer stabilen Abwehr heraus, das war das Erfolgsrezept der Quickborner an diesem Tag. Mitte der ersten Halbzeit gingen die Gäste durch ein Tor von Nowotny in Führung, den Ausgleichstreffer schoß ( mal wieder ) Andre Kassat in der 68. Minute. Im starken Schlußspurt der Elstern erwies sich der Quickborner Torhüter Birke als unüberwindliches Hindernis. Das Spiel endete mit einem aus Sicht der Elstern enttäuschendem 1:1 vor 300 Besuchern.

Gutes Spiel und keine Punkte
Mit diesen Worten kann man das Spiel der Elstern bei den Amateuren des HSV skizzieren. Siebzig Minuten hielt der ASV den Angriffen des HSV stand, unterbrochen von einem Lattentreffer von Nils Meyer.Einen abprallenden Pfostenschuß setzte Zieriott in das von Frank Hense gehütet Elsterntor zum 1:0 ins Netz. Die enggültige Entscheidung zugunsten des HSV fiel in der 80. Minute durch das 2:0 von Beginski. An diesemTag unterlag der ASV der besseren Mannschaft des HSV.

Victoria brauchte acht Minuten
Das große Derby früherer Jahre lockte nur noch 380 Besucher an die Sander Tannen und so mancher hat sein Kommen bereut. Voß und zweimal Wiers brachten die Victoria zwischen der 31. und 39. Minute 3:0 in Führung. Damit war das Spiel eigentlich schon entschieden auch wenn Andre Kassar in der 44. Minute noch auf 1:3 verkürzen konnte. In der 81. Minute stellte Koopmann ( SCV ) den Dreitorevorsprung mit seinem Tor zum 4:1 wieder her. Der Treffer von Rikkelmann aus der 88. Minute hatte nur noch symbolische Bedeutung. Der SC Victoria gewann auch in dieser Höhe verdient mit 4:2. Die Elstern rutschten am Ende dieses Spieltages mit 22:18 Punkten auf den achten Tabellenplatz ab und hatten den Kontakt zur Spitzengruppe verloren. 

Auch in Reinbek sieglos
Die beiden letzten Niederlagen haben die Elstern zurückgeworfen und der gute Tabellenplatz war Geschichte. Auch am Reinbeker Mühlenredder gab es für die Elstern nichts zu holen. Tore von Schumacher ( 41. ), Winzer ( 53. ) und Jessen in der 80. Minute raubten den Elstern die letzten Illusionen auf einen vorderen Tabellenplatz. Die TSV Reinbek hingegen konnte die Abstiegsränge verlassen und sich vor Holstein Quickborn platzieren.

Überraschender Punktgewinn
Ob der SC Norderstedt in der Situation der Elstern der richtige Gegner ist darf bezweifelt werden. Aber die Elstern sorgten für eine Überraschung. Die Mannschaft lieferte vor dreihundert Besuchern gegen den Tabellenführer der Verbandsliga eine überzeugende Leistung ab. Diszipliniert und kampfstark traten die Elstern an den Sander Tannen auf . Den möglichen Siegtreffer der Elstern verhinderte Müller im Tor der Gäste in der Schlußphase. Es blieb beim 0:0, aber der Punktgewinn gegen den Tabellenführer war gut für das Selbstvertrauen der Mannschaft.

Meiendorf wurde ausgespielt 
Den 326 Besuchern am Meiendorfer Deepenhorn wurde ein ganz bitterer Vormittag bereitet. Nach dem 0:1 aus der 4. Spielminute durch Kassat stürmten die Gastgeber unentwegt in Richtung Elsterntor ohneetwas Zählbares zu erreichen. Diese Spielanlage der Platzherrn schuf den Elstern mannigfaltige Gelegenheit zu gefährlichen Kontern, trotzdem dauerte bis zur 78. Minute ehe Andre Kassat den Meiendorfer Torhüter erneut überwinden konnte. Vier Minuten später traf Rikkelmann zum 3:0, den Schlußpunkt setzte Dirk Sauerland mit dem Tor zum 4:0 kurz vor dem Abpfiff. Trotz des hohen Sieges war der Zug für die Elstern in Richtung Tabellenspitze abgefahren, der Rückstand auf den Tabellenzweiten betrug sieben Punkte. Der Meiendorfer Trainer Dieter Dörpinghaus dürfte dieses Spiel in ganz schlechter Erinnerung behalten – er wurde nach dem Spiel entlassen.

Bitterer Tag in Pinneberg
Konnte der hohe Sieg in Meiendorf den Elstern für das Spiel in Pinneberg Rückenwind mitgeben? Die Antwort auf diese Frage ist ein ganz klares NEIN. Das HAB hat zu dieser Partie keinen Bericht hinterlegt, aber die Torfolge spricht eine ganz klare Sprache! 1:0 Holtorf in der 8. Minute – 14. Minute Seeman 2:0 – 28. Minute Becker 3:0 – Halbzeitpause – 70. Minute Kock 4:0 – 75. Minute Becker 5:0 – 83. Minute Peter Hidien 6:0 und in der 89. Minute erneut Seemann 7:0. Eine Demütigung! Vermutlich haben die Spieler, Trainer und mitgereiste Anhänger den Schlußpfiff als Erlösung empfunden.

Kein Aufschwung gegen Komet
Jede Mannschaft kann mal einen ganz schlechten Tag erwischen, das gehört zum Fußball auch dazu. Aber dann erwartet man in den nächsten Spielen eine Trotzreaktion und eine Kehrtwende zum Besseren. Der Kommentar im HAB zum Heimspiel gegen Komet Blankenese war ebenso knapp wie zutreffend: Nach dem 0:7 gegen Pinneberg vor einer Woche spielte Bergedorf wiederum desolat.In der 69. Minute kam bei den 200 Besuchern noch Hoffnung auf als Sauerland das 1:0 erzielte. Damit war es fünfMinuten später aber wieder vorbei: Friedrichs schoß zum 1:1 ein und als Kobjolke ( Komet ) in der 84. Minute die Gäste in Führung brachte war das Spiel entschieden. Das Endergebnis von 1:3 ging in der Schlußminute auf das Konto von Tracht.
Was sich während der Saison schon angedeutet hatte wurde Realität, der SV Börnsen kann die Klasse nicht mehr halten. Die Personalrochaden zu Beginn der Saison haben zu keinem homogenem Team geführt, mangelnder Einsatzwillen einiger namhafter Neuzugänge standen der sportlichen Zielsetzung entgegen.
Peter Rohrschneider, neben seiner Trainertätigkeit in Börnsen auch noch als Spieler bei RW Wilhelmsburg in der Bezirksliga Süd aktiv provozierte nach einer Tätlichkeit gegen den Schiedsrichter einen Spielabbruch. Soviel zum Thema Vorbildfunktion.

Auch in Elmshorn keine Punkte
Die Elmshorner boten im ersten Spielabschnitt die beste Leistung der Saison und gingen nach Toren von Ravn ( 15. ) und Ahlers ( 29. ) mit 2:0 in Führung. Dies war gleichzeitig das Endergebnis. In der Schlußminute wurde Nils Meyer wegen Meckerns des Feldes verwiesen.

Pleite in Börnsen
Die Mannschaft des SV Börnsen, mit einem Bein schon in der Landesliga, bewies Charakter und fegte die Elstern mit 5:0 vom Platz. Mittelstürner Andreas Hammer – kam von der TSG Bergedorf nach Börnsen – eröffnete in der 28. Minute den Torreigen. Der wurde erstmal durch den Halbzeitpfiff unterbrochen aber im zweiten Durchgang brach das Unheil über die Elstern herein. In der 51. und 56. Minute legte Andreas Hammer nach und erhöhte auf 3:0 für seine Mannschaft. Dem 4:0 durch Degner ließ Hammer schließlich in der 74. Minute noch das 5:0 folgen. Eine schmachvolle Niederlage für den ASV und ein Sieg der für den SV Börnsen zu spät kommt.

Barsbüttel nahm die Punkte mit
Es kamen nur noch 164 frustrationsbeständige Anhänger an die Sander Tannen um dem letzten Heimspiel der Elstern in der Saison beizuwohnen – und die wurden nicht belohnt. Das frühe Tor der Gäste durch Rüsch ( 7. Minute ) deutete an welche Mannschaft den Platz als Sieger verlassen wird und so kam es auch. In der 73. Minute erhöhte Morgenroth auf 2:0, Rüsch erzielte seinen zweiten Treffer in der 80. Spielminute das 3:0 und Spehr gab Frank Hense im Elsterntor in der 84. nochmals das Nachsehen. Mit 4:0 besiegte der Barsbüttler SV die Bergedorfer Mannschaft, die sich mit einer blamablen Leistung von ihren Anhängern verabschiedete.

Ende mit Schrecken
Lieber ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende. Das letzte Punktspiel der Saison 86/87 sollte am Opferberg gegen den FC Süderelbe stattfinden. Letztes Spiel, das mußte dann automatisch auch das Ende der „Schreckensbilanz“ darstellen Der Spielverlauf konnte niemanden überraschen. In der 10. Minute traf Kuhnke ( FCS ) erstmals in das Bergedorfer Tor, nur sieben Minuten später erhöhte Ulbricht auf 2:0. Das Aufbäumen der Elstern zeigte Wirkung, durch Andre Kassat fiel das 1:2 und in der 37. Minute war Stefan Schraub zum 2:2 erfolgreich. Zwei weitere Treffer von Bontoux ( 45. und 50. Minute ) und ein Tor von Lösche bescherten dem FC Süderelbe zum Saisonabschluß einen ungefährdeten 5:2 Erfolg. in der Schlußminute wurde Andre Kassat mit einer roten Karte vom Feld geschickt.

Im letzten Spiel der Saison unterlag die TSV Reinbek dem SV Lurup mit2:3. Gefeiert wurde trotzdem denn der Klassenerhalt war schon vor Spielbeginn sichergestellt. Für die treuen Fans standen hundert Liter Freibier bereit. Ob die gereicht haben ist nicht überliefert.

Rückschau auf die abgelaufene Saison
Mit einem Punktestand von 25:35 beendete der ASV die Spielzeit 1986 / 87 auf einem enttäuschenden zwölften Tabellenplatz. Abstiegsgefahr bestand zu keiner Zeit. Von einem Spitzenplatz sind die Elstern aber nach einer vollkommen verunglückten Rückrunde in den unteren Tabellenregionen gelandet. An eine Serie von sieben aufeinanderfolgenden Niederlagen im Amateurbereich kann sich der Verfasser nicht erinnern. Dieser Absturz gibt Rätsel auf. Im HAB gab es Andeutungen über eine ersatzgeschwächte Mannschaft bei dem Spiel in Börnsen aber damit kann man nur schwer eine solche Serie erklären. Über mangelnde Trainingsbeteiligung, Zahlungsmodalitäten oder mannschaftsinterne Sreitigkeiten konnte der Verfasser nichts in Erfahrung bringen. Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache! Sechs Punkte in der Rückrunde, nur zwei Sieg bei gleichzeitig elf Niederlagen Würde man eine Tabelle nur nach den Ergebnissen der Rückrunde aufstellen - die Elstern wären mit großem Abstand Schlußlicht in dieser Statistik.

Hier die Aufstellung
1. HSV 25 Punkte
2. Norderstedt , Pinneberg und Victoria 20 P.
5. Barsbüttel 19 P.
6. Sperber, Raspo Elmshornn 17 P. 
8. FC Süderelbe 15 P.
9. Reinbek, Holst. Quickborn, Meiendorf 13 P. 
13. Wb.-Veddel, Komet Blankenese 12 P. 
14.Lurup 10 P. 
15 SV Börnsen 8 P. 
16 Bergedorf 85 6 P.

Die Sturmreihe der Elstern traf in den Punktspielen dreiunddreißig Mal ins Schwarze. Folgende Spieler tauchen in der Torjägerliste auf Andre Kassat 13 Tore, Nils Meyer 5 Tore, Detlef Wulff-Holdt, John Rikkelmann 4 Tore, Dirk Sauerland, Olaf Poschmann zwei Tore, Jens Muruszach, Frank Jacobsen und Stefan Schraub 1 Tor.
Führend in der Zuschauerstatistik ist der SC Norderstedt mit durchschnittlich 560 Besuchern vor dem Klassenneuling Raspo Elmshorn mit 470 Zuschauern. Der VfL Pinneberg konnte bei seinen Heimspielen durchschnittlich 452 Gäste begrüßen. Mit 382 Zuschauern im Mittel belegen die Elstern in dieser Statistik den vierten Platz. Die Spiele der Hamburger Fußball – Verbandsliga wurden im Durchschschnitt von 289 Zuschauern gesehen.
Auch in der Amateuroberliga kämpften die Vereine mit einem Zuschauerschwund- in Braunschweig wollten nur dreiundneunzig ( 93! ) Zuschauer das Spiel der Eintracht – Amateure gegen Altona 93 sehen. 

Vor der Saison wurden von den Fachleuten ( überwiegend Trainer aus der Verbandsliga ) die Amateure des HSV und der SC Norderstedt weit vorne erwartet, auch der VfL Pinneberg wurde auf einem vorderen Tabellenplatz erwartet. Diese Prognosen haben sich bestätigt. Auch der SV Börnsen wurde hoch eingestuft, fand aber aufgrund der vielen neuen Spieler nie zu einer homogenenEinheit und mußte die Verbandsliga in Richtung Landesliga verlassen. Das gleiche Schicksal ereilte den SV Lurup, der Aderlaß am Ende der Vorsaison war nach dem Abstieg aus der Oberliga zu groß und die Mannschaft war nicht mehr konkurrenzfähig. Hätte Holstein Quickborn in der Vorrunde nicht so viele Punkte eingebüßt ( nur ein Sieg bei zehn Niederlagen ) wäre die Klasse zu halten gewesen.Meister der Verbandsliga wurde die Amateurmannschaft des HSV vor dem SC Norderstedt. Glückwunsch an den Rothenbaum.
In der Aufstiegsrunde zur AOL verspielten die Rothosen durch eine 1:2 Niederlage beim ASC Nienburg am letzten Spieltag den möglichen Aufstieg. Besser machte es der SC Norderstedt. Im letzten Spiel der Aufstiegsrunde wurde der VfL Herzlake vor eigenem Publikum mit 1:0 besiegt. Der Sprung in die Amateuroberliga war der größte Erfolg in der Vereinsgeschichte des SC Norderstedt.

Statistik: (Zum Vergrößern, bitte auf Abbildungen klicken!) 


































































Ligenstruktur (Zum Vergrößern 1x klicken)
Saison 1945/46 - 1958/59











Saison 1959/60 - 1972/73











Saison 1973/74 - 1986/87


Saison 1987/88 - 2000/01


Saison 2001/02 - 2014/15


Saison 2015/16 - 2019/20








Quellennachweis Die Kurzkommentare zu den Spielen der Verbandsliga lehnen sich an die Berichterstattung im HAB an, ebenso die Vorschau auf die kommende Spielzeit ( HAB vom 7.8.86. ). Die Saisonabschlußtabelle 86/87 wurde dem DEUTSCHEN FUSSBALLARCHIV entnommen. Bei der Erstellung der Tabelle HFV - Ligenstruktur... war das Buch 100 Jahre Fußball in Hamburg eine wertvolle Hilfe

Montag, 16. März 2020

Elstern-Chronologie Band II

Die Geschichte geht weiter!
Ab sofort und pünktlich zum 135. Geburtstags unseres Vereins ist Band II der Elstern-Chronologie erhältlich.
In diesem Heft ist auf über 85 Seiten der Zeitraum 1958 – 1963 abgebildet.
So beginnt Band II:

„Nach zwölf Jahren der Zugehörigkeit zur Amateurliga Hamburg, der zweithöchsten Spielklasse und  im vierten Anlauf zur Oberliga nach 1949, 1953 und 1954 gelang 1958 der Sprung in die Oberliga Nord, der höchsten deutschen Spielklasse.    Einem Fehlstart in der Aufstiegsrunde mit 1 : 3 Punkten und 3 : 9 Toren ließen die Elstern drei Siege folgen und krönten die Saison mit einem grandiosen 5 : 2 Sieg über den Itzehoer SV.       Es war geschafft! Die Elstern im Konzert der Großen, in einer Spielklasse mit dem HSV, SV Werder Bremen, Eintracht Braunschweig und dem Ex - Meister Hannover 96, eine neue Zeitrechnung konnte beginnen.“

Mussten die Elstern in der Saison 1958/59 noch im Billtalstadion auf Grand ihre Spiele austragen, wurde am 6.9.1959 das nun „erstligataugliche“ Stadion Sander Tannen eingeweiht. 4:4 vor 12.000 Zuschauern gegen den SC Concordia:
Unser Chronist dazu:
„Herrliches Wetter und Platzeinweihung an den Sander Tannen. Eine steile Tribüne mit neunzehn Stufen, fünf Stufen auf der Gegengraden, drei Kassenhäuschen um das Stadiongelände verteilt und eine herrliche Rasenfläche – Fußballherz, was willst du mehr! Zwölftausend Zuschauer säumten das Spielfeld und sahen eine packende Partie gegen den SC Concordia“


Höhepunkt war aber unbestritten der erste Auftritt vom HSV mit Uwe Seeler an den Sander Tannen.
Das Titelfoto von Band II zeigt dieses Ereignis.

Wer an der Chronik Interesse hat, kann für 5 EUR (zuzüglich Versandkosten) Band II erhalten.
Bitte eine kurze Bestellung an:
85live@web.de

Die Ausgabe ist auch in der Geschäftsstelle des ASV Bergedorf 85 erhältlich.

Die 5 Euro gehen ohne irgendeinen Abzug an die Jugendfußballabteilung der Elstern!

Auch Band I ist für 5 EUR noch zu bekommen.

Dienstag, 14. Januar 2020

Die Elstern – Fussball im Amateurbereich Saison 1985 / 86 (Autor: Hans-Martin Lippold)


Ein kurzer Rückblick
Was am Ende des vorigen Berichtes sich schon angedeutet hatte wurde Realität. Der Erwartungsdruck auf Trainer und Mannschaft war groß und eine Rückrunde mit lediglich zehn Pluspunkten bei nur drei Siegen bedeuteten das Aus für Trainer Willi Kern. Sein neuer Arbeitgeber wurde der Bezirksligist SC Nettelnburg und den Platz auf der ASV – Trainerbank nahm Rainer Wysotzki ein. Rainer Wysotzki ist ein absolutes ASV – Urgestein und hat noch in der Regionalliga Nord unter Trainerlegende Heinz Werner zwischen 1968 bis 1970 dreiunddreißig Mal für den ASV gespielt. Rainer Wysotzki war immer da wenn man ihn benötigte, stets hat er sich in den Dienst des ASV und der Ligamannschaft gestellt.
Fast schon traditionsgemäß starteten sechzehn Mannschaften in die Saison 85 / 86 der Verbandsliga Hamburg. Für die drei Absteiger der Vorsaison, der VfL Geesthacht, BW 96 Schenefeld und die Spvgg. Blankenese rückten der SV Börnsen, der SC Eilbek und der FC Süderelbe in Hamburgs Eliteklasse auf. 

Die beiden Neulinge, der SC Eilbek und der FC Süderelbe werden an dieser Stelle vorgestellt 
 
Am 28.2.49 wurde der FC Süderelbe gegründet. Dieser Gründung gingen Fusionsverhandlungen zwischen dem TV Fischbek, Fortuna Neugraben und der HNT ( Hausbruch-Neugrabener Turnerschaft ) voraus. Eine Fusion der Vereine kam allerdings nicht zustande , wohl aber kam es zum Zusammenschluß der Fußballabteilungen zum FC Süderelbe. Spielstätte des FC Süderelbe war zunächst der Sportplatz Schutzhütte, ab 1977 trug der FC Süderelbe seine Heimspiele auf der Sportanlage Opferberg , einem Rasenplatz mit Laufbahn und Stehtraversen aus. Eng verbunden ist der sportliche Höhenflug des FCS mit dem Namen Bernd Enge. Seine finanzielle Unabhängigkeit gestatte ihm den FC Süderelbe in unterschiedlichen Funktionen wirkungsvoll zu unterstützen. Bis Mitte der siebziger Jahre war der FCS unscheinbar in der 5. und 6. Liga unterwegs . Nach sechs Jahren in der Bezirksliga Staffel Süd ( 5. Liga ) erfolgte 1981 der Aufstieg in die Hansastaffel der Landesliga ( 4. Liga ). Nach Platzierungen zwischen Tabellenplatz drei und acht erfolgte als Meister der Landesliga ( Hammoniastaffel ) der Aufstieg zur Spielzeit 1985 / 86 in die Verbandsliga Hamburg.
Der unorganisierte FC Vorwärts Eilbeck ( man beachte die Schreibweise des Ortsnamens ) ging 1913 im SC Eilbeck auf. 1932 erfolgte der Zusammenschluß mit der SuS Eilbeck 1924. Zwischen 1943 bis 1945 war der SC Eilbeck Bestandteil einer Kriegssportgemeinschaft bestehend aus dem Wandsbeker FC und dem SV Tonndorf – Lohe. Die endgültige Namensgebung fand 1957 statt als aus dem Vereinsnamen das – C – getilgt wurde und der SC Eilbeck zum SC Eilbek wurde. Erstmals tauchte der SC Eilbek zwischen 1978 und 1980 in der Landesliga ( Hansastaffel ) auf. Daran anschließend folgten zwei Spielzeiten in der 6. Liga – Bezirksklasse Ost bis 1982 die Rückkehr in die Hansastaffel gelang. Nach Tabellenplätzen drei und fünf gelang am Ende der Saison 1984 / 85 der Sprung in die Verbandsliga Hamburg.
Der dritte Aufsteiger, der SV Börnsen, hat bereits eine Verbandsliga – Vergangenheit. Die Mannschaft aus dem Sachsenwald spielte von 1978 bis 1983 sowie in der Saison 83 / 84 in der Verbandsliga . Die Saison 84 / 85 beendete der SV Börnsen hinter dem SC Eilbek als Tabellenzweiter der Hansastaffel. In einem Entscheidungsspiel um den Aufstieg behielt der SVB gegen den Zweiten der Hammioniastaffel, den Harburger Turnerbund mit 4 : 2 die Oberhand.

Am letzten Augustwochenende 1985 startete die Verbandsliga Hamburg in die 41. Saison

Sieg zum Auftakt Der erste Spieltag der Saison 85 / 86 bescherte dem ASV ein Auswärtsspiel am Reinbeker Mühlenredder. Siebenhundertfünfzig Besucher sahen ein Spiel das durch einen taktischen Fehler des Reinbeker Trainers entschieden wurde. Als in der 83. Minute Elsternstürmer Nils Meyer eine Zeitstrafe erhielt wechselte der Reinbeker Trainer einen Abwehrspieler gegen einen Stürmer aus. Die auf diese Weis entblößte Reinbeker Hintermannschaft lud die Elstern zu Konterangriffen ein. Marek Mackiewicz nahm diese Einladung an und brachte seine Mannschaft in der 85. Minute in Führung. In einem nur mittelmäßigen Spiel siegten die Elstern mit 1 : 0 und starteten erfolgreich in die neue Saison

Verdienter Sieg gegen Urania Der SC Urania war in der Vergangenheit stets ein unbequemer Gegner. Siege über den SC Urania waren keine Selbstverständlichkeit. Entschieden wurde dieses Spiel in der 87. Minute durch einen von Mackiewicz verwandelten Foulelfmeter. Witte brachte die Gäste in der 12. Minute in Führung, nach achtundzwanzig Minuten gelang Thomas Stoppel der Ausgleich. Vierhundertdreißig Zuschauer sahen einen verdienten Sieg der Eltern die damit 4 : 0 Punkte auf dem Konto hatten.

Glanzloses Derby Sowohl der SC Victoria als auch der ASV haben in der Hamburger Eliteklasse schon bessere Zeiten erlebt. Beide Mannschaften präsentieren ihren Anhängern zur Zeit nur noch Verbandsliga – Mittelmaß und die Fans haben sich mittlerweise an diese Tatsache gewöhnt. Das aktuelle Duell an der Hoheluft war von Kampf und Einsatz geprägt und ließ spielerische Elemente vermissen. Vor vierhundertfünfzig Besuchern trennten sich der SC Victoria und der ASV torlos 0 : 0

Da war mehr drin Mit diesem Gefühl gingen vierhundertfünfzig Bergedorfer Fußballfreunde nach Hause. Durch einen Treffer von Kruppa in der 59. Minute nahmen die Rothosen beide Punkte mit. Die Amateure des HSV waren zwar die spielerisch bessere Mannschaft aber der kämpferisch hohe Einsatz der Elstern wurde an diesem Tage nicht belohnt. Wie gesagt: da war mehr drin.

Punkteteilung beim Neuling Erstmals kämpften der FC Süderelbe und der ASV in der Verbandsliga um Punkte. Zur Anlage am Opferberg kamen sechshundert Besucher um das Kräftemessen zu beobachten. Die Führung der Platzherrn durch Soltis in der 56. Minute hatte nur vier Minuten Bestand, dann gelang Stefan Vonau der Ausgleich. Dittmer ( FCS ) brachte in der 75. Minute seine Mannschaft erneut in Führung aber es war wieder Stefan Vonau der zwei Minuten vor dem Abpfiff den Elstern den Gewinn eines Punktes bescherte. Verärgert waren nach Spielende die Hausherrn – diese fühlten sich vom Schiedsrichter um einen Elfmeter betrogen.

Später Treffer entschied das Spiel Himmelhoch jauchzend, zu Tode betrübt: das sind die Reaktionen, die späte , entscheidende Tore hervorrufen können. In der Vorwoche war es Stefan Vonau der in der 88. Minute für den Gewinn eines Punktes beim FC Süderelbe sorgte. Diesmal war es umgekehrt, denn Laas ( SC Norderstedt ) brachte in der 84. Minute das Leder im Tor des ASV unter und stellt den Norderstedter 1 : 0 Erfolg an den Sander Tannen sicher. Vierhundert Besucher sahen einen in allen Belangen überlegenen SC Norderstedt der als verdienter Sieger vom Platz ging.

Sieg im Prestigeduell Der SV Börnsen und der ASV haben bislang drei gemeinsame Spielzeiten in der Verbandsliga verbracht . Gegen den SVB haben die Elstern alle Heimspiele verloren, konnten aber dafür alle Spiele in Börnsen gewinnen. Das aktuelle Duell fand in Börnsen statt und Stefan Vonau tat alles dafür daß diese Serie Bestand behielt – in der 2. Minute schoß er das 1 : 0 für den ASV. Der SV Börnsen schöpfte in der 68. Minute Hoffnung auf das Ende dieser Serie, Wolfgang Schmidt machte aber allen Börnsener Träumen ein Ende: in der 83. Minute sorgte er für die 2 : 1 Führung des ASV. Die Elstern nahmen wieder die Punkte mit aber 788 Zuschauer sorgten zumindest beim Kassierer für gute Laune. Der bisher ungeschlagene Tabellenführer SV Börnsen mußte die erste Niederlage hinnehmen, blieb aber mit 12 : 2 Punkten auf dem ersten Tabellenplatz. Mit 8 : 6 Punkten rangierten die Elstern auf dem siebten Tabellenplatz. 

Er kam, sah und siegte Der Vergleich mit dem römischen Kaiser Julius Cäsar mag vielleicht etwas überzogen sein, beschreibt aber doch die Arbeitsauffassung des Elsternstürmers Detlef Wulff-Holdt. Der unterbrach seine Klassenfahrt zum Schluchsee / Schwarzwald, setzte sich in die Bundesbahn und fuhr zwölf Stunden nach Bergedorf um im Heimspiel der Elstern gegen Holstein Quickborn mitzuwirken. Sein Tor in der 34. Minute legte den Grundstein für den 2 : 1 – Erfolg des ASV. Der vorübergehende Ausgleich der Gäste aus der 51. Minute durch Biester brachte den ASV vorübergehend in Gefahr, doch Thomas Falck stellte durch sein Tor in der 75. Minute den 2 : 1 – Erfolg der Elstern sicher. Funfhundertfünfzig Besucher sahen ein gutes Spiel der Elstern und Detlev Wulff-Holdt konnte sich frohen Mutes auf den Weg in den Schwarzwald machen. 

Kontakt zur Spitzengruppe Der Mann der späten Tore – Stefan Vonau – wurde seinem Ruf gerecht. Wenige Sekunden vor dem Abpfiff sicherte sein Kopfballtor dem ASV den 1 : 0 – Sieg über den VfL Pinneberg. Siebenhundert Zuschauer sahen eine ASV – Mannschaft, die am Ende des Tages mit 12 : 6 Punkten den 6. Tabellenplatz belegte. Angeführt wurde die Tabelle mit 14 : 4 Zählern vom SV Börnsen, mit 4 : 14 Punkten fristete der SC Urania auf dem letzten Platz ein trübes Dasein. 

Keine Werbung für den Fußball Beginnen wir mit der positiven Nachricht. Sven Meyer konnte erstmals seit seinem lebensbedrohenden Unfall wieder in einem Punktspiel mitwirken. Allerdings hätte man ihm gerne günstigere Umstände gewünscht, denn er wurde für den verletzten Zoran Balunovic ( früher beim VfL Geesthacht zwischen den Pfosten ) in der 40. Minute eingewechselt. Das Spiel bei der Viktoria Wilhelmsburg-Veddel war nichts für Fußballästheten. Den Zuschauern wurde eine hektische und unansehnliche Partie geboten begleitet von drei Zeitstrafen und einem Feldverweis für Stefan Vonau. In der 39. und 42. Minute brachten Beth und Torsten Bettin die Viktoria mit 2 : 0 in Führung ehe Stefan Vonau noch auf 1 : 2 verkürzen konnte. Der dezimierten Bergedorfer Mannschaft gelang in der verbliebenen Spielzeit keine weitere Ergebnisverbesserung. Positive Gesichtspunkte konnten die Gastgeber der Partie abgewinnen. Da der SV Börnsen im Heimspiel gegen Holstein Quickborn mit 1 : 3 unterlag und auf den dritten Tabellenplatz abrutschte, konnte sich Vikt. Wb.-Veddel mit 15 : 5 Punkten an die Spitze der Verbandsligatabelle setzen.


Ein Traditionsduell Nein, nicht Victoria, Concordia oder Sperber sind gemeint, sondern die aktuelle Begegnung der Elstern gegen DuWo 08. Kein anderer Verein der Verbandsliga hat seit 1970 öfter gegen die Elstern gespielt wie eben DuWo 08 und so manches Mal stürzte DuWo den ASV ins Tal der Tränen. Von den bisher achtundzwanzig Spielen gingen die Elstern fünfzehn Mal als Sieger vom Platz. Die Gäste mußten am vergangenen Wochenende eine ganz bittere 1 : 8 – Niederlage in Pinneberg hinnehmen und es blieb abzuwarten wie die Mannschaft diese Schlappe verdaut hatte. Die Elstern mußten für dieses Spiel auf den Einsatz von sechs Stammspielern verzichten. Nicht auf dem Platz standen Zoran Balunovic infolge einer Nierenprellung und eines dreifachen Lendenwirbelbruches, Michael Dettmann, Daniel Glogowski ( Knieoperation ), Uwihs und Roloff ( beide verletzt ) sowie der gesperrte Stefan Vonau. Vor vierhundert Besuchern blieben die Elstern nach Toren von Stoppel ( 15. ) und Falck ( 35. ) bei vorübergehendem Ausgleich durch Brockmeyer ( 27. ) mit 2 : 1 erfolgreich.
Noch nicht munter? 
Die Erklärung lieferte Trainer Rainer Wysotzki nach dem Spiel: Meine Mannschaft hat zur ungewohnten Anstoßzeit noch geschlafen. Der Anstoß erfolgte an der Eilbeker Fichtestraße um 10:45, um 10:51 ließ Torwart Sven Meyer einen Ball durch seine Hände gleiten und der Eilbeker Guido Reher war zur Stelle und beförderte das Leder per Kopf ins Tor der Elstern. In den restlichen vierundachtzig Minuten gelang den Elstern keine Ergebniskorrektur und so blieb Neuling SC Eilbek mit 1 : 0 über die Elstern siegreich.

Schwerstarbeit gegen Sperber Auch mit dem SC Sperber verbindet der ASV eine lange Vergangenheit, dreizehn gemeinsame Jahre stehen zu Protokoll. Vor dreihundertfünfzig Besuchern an den Sander Tannen war der SC Sperber die überlegene Mannschaft. In der 38. Minute brachte Marc Brockmann den ASV in Führung aber nach dem Seitenwechsel reichten Sperber zwei Minuten um das Spiel zu drehen, Blumenthal ( 50. ) und Block ( 52. ) waren die Torschützen. Gegen die ersatzgeschwächte Bergedorfer Mannschaft erarbeiteten sich die Gäste weitere gute Möglichkeiten die aber ungenutzt vergeben wurden. Für ein „happy end“ sorgte schließlich Stefan Vonau mit dem Ausgleichstor zwei Minuten vor dem Abpfiff.

Frust in Blankenese Vom Punktspiel bei Komet Blankenese kehrten die Elstern mit leeren Händen nach Bergedorf zurück. Trotz teilweise überlegenen Spieles gab es eine 1 : 3 – Niederlage. Zwischen der 57. und 63. Minute machten Friedrichs, Scholz und Schütt ( alle Komet ) alles klar und stellten den Spielstand auf 3 : 0. Das Tor von Thomas Stoppel zum 1 : 3 in der 78. Minute kam zu spät um noch etwas Zählbares mitzunehmen. Wer in sechs Minuten drei Tore bekommt sollte nicht die Schuld bei den Platzverhältnissen suchen denn unter denen leiden immer beide Mannschaften:

So geht es nicht Der nächste Gegner der Elstern hätte an den Sander Tannen der Meiendorfer SV sein sollen aber der ASV – Schiedsrichterobmann Helmut Timmann sagte das Spiel am Sonntagvormittag wegen Unbespielbarkeit des Platzes ab – die Rasendecke sollte geschont werden. Der Meiendorfer Trainer Bert Ehm sah sich den Platz an und hielt ihn für bespielbar, diese Meinung wurde auch vom eingeteilten Schiedsrichter Kuhne ( Horner TV ) geteilt. Der MSV legte gegen diese Absage Protest ein, denn in einem solchen Falle muß auf einem Ausweichplatz gespielt werden. Dem Protest des MSV wurde stattgegeben und das Spiel wurde mit 2 : 0 Toren und 2 : 0 Punkten für den MSV gewertet.

Das Beste war das Resultat Dreihundert Besucher sahen an den Sander Tannen zwischen dem ASV und der TSV Reinbek kein mitreißendes Spiel. Nach torloser erster Halbzeit gelang dem ASV durch Thomas Stoppel in der 60. Minute das 1 : 0. Der Reinbeker Ausgleich ließ nicht lange auf sich warten, Ronigkeit traf in der 65. Minute zum 1 : 1. Das Tor zum glücklichen 2 : 1 – Erfolg das ASV gelang Ingo Pinnau vier Minuten vor dem Abpfiff. 

Halbzeit in der Verbandsliga   
Die Tabelle zeigte infolge von Spielausfällen etwas „Schieflage“ aber hier ein kurzer Überblick: Auf den ersten beiden Plätzen standen die Amateure des HSV gefolgt von Vikt. Wb.-Veddel. Auf Platz sieben der ASV gefolgt vom SV Börnsen mit einem Punkt Rückstand. Der ASV und auch der SV Börnsen haben die Tabellenspitze etwas aus den Augen verloren, aber noch schlechter stand es um die TSV Reinbek, für 7 : 21 Punkte ist der letzte Platz reserviert. Auch um Eilbek, DuWo und Urania muß man sich Sorgen machen. Eine gute Runde hat bisher der Neuling FC Süderelbe gespielt. Mit nur zwei Niederlagen rangieren die Männer vom Opferberg mit 21 : 9 Zählern auf dem dritten Tabellenplatz.

Victoria war die bessere Mannschaft Der SC Victoria war vor dreihundertachtzig Besuchern an den Sander Tannen in allen Belangen den Elstern überlegen. Nach einem 3 : 1 – Sieg nahm der SCV die Punkte an die Hoheluft mit. In der 38. und 55. Minute brachten Stüwe und Schmidt die Victoria 2 : 0 in Führung.. Nach dem Anschlußtreffer zum 1 : 2 durch Stefan Vonau waren die Elstern vorübergehend gleichwertig ohne aber das Tor der Victoria ernsthaft zu gefährden. Als dann Flebbe in der 76. Minute auf 3 : 1 für Victoria erhöhte und kurz darauf Stefan Vonau des Feldes verwiesen wurde war die Partie zu Gunsten des SC Victoria entschieden.

Keine Punkte am Rothenbaum Gegen die Amateure des HSV lieferten die Elstern ein gutes Spiel ab und hätte Marc Brockmann in der 6. Minute gegen HSV – Torhüter Reinhard Rietzke einen Strafstoß verwandelt hätte das Spiel möglicherweise einen anderen Verlauf genommen. Hätte, wäre, wenn !! Das Tor des Tages erzielte Pape ( HSV ) in der 74. Minute zum 1 : 0 für den HSV und die Elstern standen mit leeren Händen da.

Ein Sieg des Willens Nach zwei aufeinanderfolgenden Niederlagen mußte gegen den FC Süderelbe ein Sieg her um ein weiteres Abgleiten in der Tabelle zu verhindern. Der Verlauf der ersten Spielhälfte deutete nicht auf einen Punktgewinn hin. In der 41. Minute wurde Detlef Wulff-Holdt des Feldes verwiesen. Danach ging ein Ruck durch die Mannschaft und der ASV gewann das Übergewicht auf dem Platz. In der 57. Minute trug dies Früchte – Stefan Vonau brachte die Elstern in Führung. Süderelbe hielt dagegen und Bontoux gelang in der 66. Minute der Ausgleichstreffer. In der 83. Minute wurde der nimmermüde Einsatz der Elstern belohnt denn Marek Mackiewicz gelang in der 83. Minute der Siegtreffer für den ASV. Nach diesem wichtigen Sieg war das Punktverhältnis des ASV wieder ausgeglichen ( 19 : 19 ) und die Mannschaft fand sich auf Platz zehn wieder. Bescheiden die Zuschauerzahl: nur zweihundert Besucher wollten die Elstern sehen. Zwei Wochen nach diesem Punktspiel kam es zu einem erneuten Aufeinandertreffen der beiden Mannschaften. In der zweiten Pokalrunde siegte der FC Süderelbe an den Sander Tannen vor diesmal fünfhundert Besuchern mit 1 : 0. Im HAB wird über Hintergrundgespräche zwischen Spielern und Trainerkollegen berichtet. 


 
TuS Holstein konnte nicht gestoppt werden Der TuS Holstein empfing die Elstern in Quickborn am 20. Spieltag. Tus Holstein war in absoluter Topform und holte aus den letzten neun Spielen sechzehn Punkte, es war also klar daß den Quickbornern auch die Favoritenrolle zufiel. Die Elstern – auf Tabellenplatz zehn – zogen sich gegen den Favoriten achtbar aus der Affäre und waren ein nahezu gleichwertiger Gegner. Da aber das Angriffsspiel die nötige Durchschlagskraft vermissen ließ blieben Torerfolge für den ASV aus. Entschieden wurde das Spiel durch ein Tor von Biester in der 38. Spielminute. TuS Holstein konnte seine Serie auf 18 : 2 Zähler ausbauen während sich der ASV nun mit 19 : 21 Punkten und dem elften Tabellenplatz zufrieden geben mußte.

In Norderstedt keine Chance Wären die Norderstedter zu Beginn der Runde nicht in den Startlöchern sitzengeblieben (der erste Sieg erst am 6. Spieltag ) würden sie in der Tabelle weit vorne stehen. So aber mußte der SCN versuchen, im letzten Drittel der Saison zu den Spitzenplätzen aufzuschließen. Den ersatzgeschwächten Elstern konnte man für dieses Spiel nur Außenseiterchancen einräumen. Bis zur 55. Minute blieb die Begegnung torlos, dann verwandelte Dirk Klenke für den SCN einen Foulelfmeter. Zehn Minuten später erhöhte Köhlert auf 2 : 0. Der Endstand von 3 : 0 ging in der Schlußminute auf das Konto von Saribal. Gegen die überlegenen Norderstedter hatten die Elstern keine Chance und mußten eine deutliche 0 : 3 – Niederlage hinnehmen. Eine faire Geste zeigten die Norderstedter Sportkameraden: als Elsterntorwart Balunovic verletzt am Boden lag leistete der Norderstedter Masseur spontan erste Hilfe.

Teilerfolg am Schützenhof Beide Mannschaften, der SC Urania und Bergedorf 85, haben schon bessere Zeiten erlebt wobei Urania mitten im Abstiegskampf steckte. Den vierhundert Besuchern wurde eine hektische Partie geboten. In einem Spiel das eigentlich keinen Sieger verdient hat, teilten sich die Mannschaften dann auch mit einem 0 : 0 die Punkte. Ein Ergebnis das keiner Mannschaft weiterhelfen konnte.

Sieg gegen Spitzenteam Wenn der Tabellenzweite, die Viktoria aus Wilhelmsburg, beim Zehnten der Tabelle antritt scheint für viele Sachverständige die Fragen nach dem späteren Sieger schon beantwortet. Aber abgerechnet wird zum Schluß. Zoran Balunovic, der Mann zwischen den Bergedorfer Pfosten verbrachte einen ruhigen Nachmittag, lediglich Ex -Elster Peter Hartwig störte mit einem Kopfball die Ruhe. Wenig später, in der 70. Minute, fand ein Freistoß von Thomas Stoppel den Weg ins Tor der Gäste. Nach neunzig Minuten war die Überraschung perfekt, der ASV bezwang den Favoriten aus Wilhelmsburg verdient mit 1 : 0. Vierhundertfünfzig Zuschauer sahen eine gute Leistung des ASV und freuten sich über den verdienten Sieg.

Abstiegsangst bei DuWo 08 Die Elstern haben in dieser Spielzeit zu selten das abrufen können was sie auf dem Platz eigentlich zeigen können. Tabellenplatz zehn mit 22 : 24 Zählern liegt hinter der Erwartung zurück. Noch schlechter sah es bei DuWo aus – die Mannschaft stand mit 11 : 35 Punkten am Tabellenende. Die letzten vier Mannschaften – Sperber, Urania, Eilbek und DuWo waren durch drei Pluspunkte voneinander getrennt. Drei Vereine müssen am Ende der Saison in den sauren Apfel beißen. Ein Sieg würde DuWo am heutigen Tag von Zentnerlasten befreien. Entsprechend nervös . Die anderen „Kellerkinder“ verloren ihre Spiele und so konnte sich DuWo in der Tabelle um zwei Plätze verbessern, das rettende Ufer war allerdings noch in weiter Ferne.
begann DuWo und geriet schon in der 7. Minute durch ein Tor von Nils Meyer in Rückstand. Kurz vor dem Pausenpfiff gelang den Gastgebern der Ausgleich. Auch im zweiten Durchgang konnte DuWo die Nervosität nicht ablegen und mußte sich nach neunzig Minuten mit einem Punkt zufrieden geben

Nullnummer gegen Börnsen Dem Berichterstatter des HAB ist zu diesem Spiel offensichtlich nichts eingefallen, dementsprechend gab es zu diesem Spiel nur die Eckdaten: 0 : 0 vor 322 Besuchern. Immerhin: der erste Punktgewinn gegen Börnsen an den Sander Tannen.

Pleite gegen Eilbek Die Frage nach einer Zeitstrafe läßt sich schnell beantworten: das Spiel hatte 256 Zuschauer. Der abstiegsgefährdete Neuling, der SC Eilbek besiegte die Elstern nach Toren von Kühn und Zepernik in der 63. und 88. Minute mit 2 : 0. Mit diesem Sieg konnte der SC Eilbek den letzten Tabellenplatz verlassen und den Abstand zu den sicheren Tabellenregionen etwas verkürzen.

Verzweiflung beim SC Sperber Auch der SC Sperber war in den hinteren Tabellenregionen ansässig und kämpfte um den Klassenerhalt. Ein Sieg vor heimischer Kulisse gegen den ASV hätte dem SC Sperber im Abstiegskampf etwas Luft verschafft. Die Rechnung schien auch aufzugehen, unmittelbar vor dem Pausenpfiff traf Franke ( Sperber ) zum 1 : 0 für seine Mannschaft. Aber anstatt den zweiten Treffer anzustreben beschränkten sich die Alsterdorfer auf Absicherung der knappen Führung und das ging gründlich schief. Nils Meyer glich in der 59. die Führung aus und Frank Jacobsen gelang in der 76. Minute das Tor zur 2 : 1 Führung der Elstern. Die Elstern fanden sich auf dem neunten Tabellenplatz wieder, Sperber vergab die Chance sich wertvolle Punkte zu sichern. 

Für Sperber standen nach dem 28. Spieltag 17 : 39 Punkte auf dem Konto, einen Punkt dahinter der SC Eilbek mit 16 : 40 Zählern. DuWo – ein Spiel weniger – stand mit 15 : 39 Punkten auf dem vorletzten Tabellenplatz. Mit 12 : 44 Punkten hatte der Tabellenletzte, der SC Urania keine Chance, dem Abstieg zu entgehen. Beeindruckend die Aufholjagd der TSV Reinbek: zur Halbzeit noch im Tabellenkeller, nun nach achtundzwanzig Spieltagen auf dem 12. Rang frei von allen Sorgen um den Klassenerhalt.
Werfen wir einen Blick auf die vorderen Regionen. Die Amateure des HSV hatten sich frühzeitig den Titel gesichert und waren von der Tabellenspitze nicht mehr zu verdrängen. Spannung versprach der Kampf um den zweiten Tabellenplatz. Meiendorf ( 28 Spiele ) lag mit 39 : 17 am besten im Rennen gefolgt von Norderstedt ( 37 : 17 ), Wilhelmsburg – Veddel mit 36 : 18 Punkten und Holstein Quickborn mit 34 : 20 Punkten Die drei letztgenannten Mannschaften hatten jeweils siebenundzwanzig Spiele ausgetragen.

Niederlage vor Minuskulisse Die letzten Spiele der Elstern waren nicht berauschend und man hatte den Eindruck, daß „die Luft raus ist“. So kamen zum Spiel gegen Komet Blankenese nur noch 165 Besucher an die Sander Tannen. Die Daheimgebliebenen hatten wohl schon eine Vorahnung über das was den 165 Getreuen geboten wurde. Es kam keine Freude auf, denn nach Toren von Puls ( 23. ) und Tracht ( 78. ) siegten die Gäste mit 2 : 0. Mit dieser Heimniederlage verabschiedeten sich die Elstern von ihrem Publikum aus der Saison 85 / 86

Ein Geisterspiel ?  Der 29. Spieltag sah für den ASV das Auswärtsspiel beim VfL Pinneberg vor. Im HAB konnten weder das Ergebnis noch Torschützen und Zuschauerzahl aufgefunden werden. Aus dem Punktestand und Torverhältnis am 28. und 30. Spieltag ergab sich ein Spielergebnis von 1 : 1.

Die Würfel sind gefallen 
Die Amateure des HSV standen vor dem letzten Spieltag als Titelträger fest und konnten dem letzten Spieltag mit Gelassenheit entgegensehen. Umkämpft war der zweite Tabellenplatz. Die besten Karten hatte er SC Norderstedt mit einem Punktestand von 40 : 18 Zählern und einer Tordifferenz von +20. Ein Punkt dahinter lauerte der Meiendorfer SV mit einer Tordifferenz von +32. Mit jeweils 38 : 20 Zählern hatten Viktoria Wilhelmsburg – Veddel und Holstein Quickborn auch noch theoretische Chancen auf den zweiten Tabellenplatz falls sowohl Meiendorf als auch Norderstedt am letzten Spieltag verlieren sollten. Gewinnt Norderstedt gegen den SC Victoria ist der zweite Tabellenplatz dem SC Norderstedt nicht mehr zu nehmen! 

 Am letzten Spieltag war der Meiendorfer SV Gastgeber für die Elstern. Für Meiendorf ging es darum, die letzte Chance auf Platz zwei wahrzunehmen, für die Elstern war die Saison gelaufen, es ging um nichts mehr. Mit hängenden Köpfen verließen die Meiendorfer Spieler nach dem Abpfiff das Spielfeld, der 5 : 0 Erfolg über die Elstern war ein Muster ohne Wert, denn der SC Norderstedt ließ „nichts anbrennen“ und schickte Victoria mit einer 0 : 3 Niederlage nach Hause. Hier noch der Vollständigkeit halber die Meiendorfer Torschützen: Gigar eröffnete den Torreigen mit seinen Toren zum 3 :0 Zwischenstand in der 41 – 47 und 72. Minute, Schrader und Lieb komplettierten in der 77. und 85. Minute das Ergebnis auf 5 : 0 vor 344 Besuchern. 



Glückwunsch an den Rothenbaum und nach Norderstedt! 
 In der Aufstiegsrunde konnten sich die beiden Hamburger Vertreter nicht durchsetzen und blieben so der Verbandsliga erhalten
Auch in der Abstiegszone mußten die letzten Entscheidungen fallen. Während der SC Urania mit 12:46 Punkten bei nur drei Siegen als Absteiger bereits feststand mußten noch zwei weitere Absteiger ermittelt werden. Hochgradig gefährdet waren der SC Sperber mit 18 Punkten, der SC Eilbek mit 16 Zählern und DuWo 08 mit 18 Zählern. Am letzten Spieltag besiegte der SC Eilbek den TSV DuWo 08 mit 4 : 1, gleichzeitig unterlag der SC Sperber der Viktoria aus Wilhelmsburg mit 0 : 2. Der SC Urania verabschiedete sich mit einer 1 : 2 – Heimniederlage gegen Holstein Quickborn aus der Verbandsliga. Am Ende waren Sperber, Eilbek und DuWo mit 18:42 Zählern punktgleich. Die Tordifferenz mußte den Ausschlag geben und da hatte der SC Sperber die Nase vorn. Den -25 Toren des SC Sperber standen -32 Tore des SC Eilbek und die -33 Tore von DuWo 08 gegenüber. Mit achtzehn Pluspunkten und fünf Siegen bei dreißig auszutragenden Spielen gelang dem SC Sperber der Klassenerhalt. 
 
In der Endphase der Meisterschaft gab es Dinge die einem Sportfreund fremd sein sollten. Der Artikel aus dem HAB vom 17.5.86 gibt Auskunft über dieses trübe Kapitel. Der Verfasser verzichtet auf einen eigenen Kommentar.



Für den ASV dominierte in der abgelaufenen Saison das Mittelmaß. Fünfzehn Punkte in der Vorrunde ergänzt um zwölf Zähler in der Rückrunde bescherten dem ASV den elften Tabellenplatz. Nicht zufriedenstellend war die Torausbeute. Würde man die Tabelle nach der Zahl der erzielten Tore einrichten würde der ASV mit seinen siebenundzwanzig Treffern auf dem letzten Platz stehen. Zwölf Mal verließen die Elstern den Platz ohne eigenen Torerfolg. Die Schützen der siebenundzwanzig Tore sind schnell aufgezählt : Stefan Vonau 7 Tore, Thomas Stoppel 5, Marek Mackiewicz 4, Thomas Falck 3, Nils Meyer und Frank Jacobsen je 2Tore und Marc Brockmann, Ingo Pinnau, Wolfgang Schmidt und Detlef Wulff-Holdt mit je einem Treffer.

Nicht nur beim ASV machte sich ein drastischer Zuschauerschwund bemerkbar, im Durchschnitt besuchten 380 Zuschauer die Heimspiele des ASV. In den vergangenen Spielzeiten war der ASV in der Zuschauergunst auf den Hamburger Verbandsligaplätzen weit oben zu finde, die 380 Besucher sind nur noch Mittelmaß. Allerdings machte der Zuschauerschwund auch vor höheren Spielklassen nicht halt: der Hummelsbütteler SV begrüßte zum Heimspiel gegen den SV Wolfenbüttel neunundvierzig Unentwegte, im Schnitt kamen auch nur 390 Zuschauer nach Hummelsbüttel.
Wie schon in früheren Berichten kann über Spielerwechsel nicht berichtet werden, nur der Wechsel vonTorwart Rainer Gülzow zum Meiendorfer SV wurde aktenkundig. Daniel Glogowski, Garant für Engagement und Einsatzfreude, fand den Weg zu den Elstern zurück. Bei Durchsicht der Spielberichte anderer Mannschaften tauchten frühere Elsternspieler auf, genannt werden hier Peter Hartwig, der wieder für seinen Stammverein Vikt. Wb.-Veddel die Stiefel schnürt, Heiko Fetkenheuer trat für die TSV Reinbek an und Pfützenreuter war nun für den SV Börnsen aktiv. Dimitrios Panagiotidis, Torjäger der Vorsaison fand beim SC Norderstedt eine neue sportliche Heimat. Der frühere Trainer der Elstern – Manfred Juhnke – betreute die Mannschaft der Wiklhelmsburger Viktoria und Peter Rohrschneider nahm den Platz auf der Börnsener Trainerbank ein.
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Quellennachweis Sämtliche Kurzberichte der Verbandsligaspiele lehnen sich an die Berichterstattung im HAB an. Die Vorstellungen der Vereine FC Süderelbe ( Seiten 300 / 301 ) und SC Eilbek ( Seite 102 ) orientierten sich an den entsprechenden Ausführungen im Fußball –Lexikon Hamburg ( Meyer / Stahl / Wetzner ). Die Abschlußtabelle der beschriebenen Saison wurde dem Deutschen Fußballarchiv entnommen. Die Anlagen 1 – 4 entstammen ebenfalls dem HAB; und zwar Anlage 1 aus dem HAB vom 28.10.85, Anlage 2 HAB vom 30.9.85, Anlage 3 aus dem HAB vom 17.5.86 sowie Anlage 4 aus dem HAB vom 21.4.86

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